Helgoland im Winter

Auftrag der Gemeinde Helgoland

Im Juli 2013 wurde die GfTF von der Gemeinde Helgoland beauftragt, eine Kurz-Studie zum Tourismus im Winter auf Helgoland zu erstellen. Im Kern sollten wir die ökonomischen Effekte ermitteln, die sich aus einer täglichen Schiffsanbindung auch in den Wintermonaten von November bis März ergeben würden. Ausgehend von den aktuellen Entwicklungen im Winter haben wir die ökonomischen Effekte für die Tourismuswirtschaft und die Gemeinde bzw. Kurverwaltung Helgoland dargestellt. Anhand verschiedener Szenarien konnten wir aufzeigen, welche Entwicklungspotenziale die Insel gerade im Winter in den Monaten von November bis März hat.

Der Wintertourismus auf Helgoland

Die Insel Helgoland steht vor großen Herausforderungen: Struktureller Wandel in der Tourismuswirtschaft, demografischer Wandel der Bevölkerung, der neu entstehehnde Wirtschaftszweig der Offshore-Dienstleistungen.

Titel des Gastgeberverzeichnisses der Badeverwaltung Helgoland 1924.

Dabei ist ein zentraler Punkt eine seit über einhundert Jahren offen gebliebene Frage: Wie gestaltet sich der Tourismus auf Helgoland im Winter?
Schon 1924 schrieb die damalige Badeverwaltung in ihrem Gastgeberverzeichnis: „Das Helgoland das ganze Jahr hindurch den Fremden zum Besuch und Verweilen offensteht, ist noch nicht genügend bekannt.“
Gelänge es, den Winter auf Helgoland mit einer täglichen Schiffsanbindung toursitisch zu erschließen wäre damit ein wirklich historischer Schritt vollzogen.

 

Winter auf Helgoland