Hotelmarketing und -management

Martin Linne Mittwoch, 25. Mai 2022 von Martin Linne

Hotelmarketing und -management

Ein neues Buch

Hotel – kennst Du eins, kennst Du alle! Es gibt wohl kaum ein touristisches Segment, das so komplex ist. Einerseits herrscht gerade durch die Kettenhotellerie eine große Austauschbarkeit vor. Dies öffnet aber andererseits viele Nischen, die von cleveren Hoteliers erfolgreich besetzt werden.

Die Praxis ist nicht einfach – egal ob kleines Hotel oder große Kette. Corona, Personalengpässe, steigende Kosten, schwankende Nachfrage und zunehmende Reiseerwartungen machen die Arbeit in einem Hotel Tag für Tag zu einer großen Herausforderung.

Umso verwunderlicher ist es, dass das Thema Hotelmanagement in der wissenschaftlichen Literatur bislang wenig beachtet wurde. Einige wenige Standard-Werke gibt es, die weisen aber kaum neue Denkansätze auf. Vieles in der Tourismus-Literatur scheint modernisierungsbedürftig.

Dies war einer der Gründe, weshalb Ines Karnath und ich uns mit einem neuen Buch zum Hotelmanagement beschäftigt haben. Wir hatten immer das Gefühl, hier fehlt etwas, dieser oder jener Aspekt ist nicht ausreichend dargestellt, hier passt die theoretische Einordnung nicht, wieso gibt es keine Definition für Hotels?

Als ich im Herbst 2017 die Vertretung der Professur für Hospitalitymanagement an der Hochschule Harz übernommen hatte, habe ich versucht, viele der auftretenden Unstimmigkeiten mit neuen Ansätzen, Modellen oder Schaubildern darzustellen. Die Erkenntnisse aus 4 ½ Jahren Lehre sind schließlich in meinen Teil dieses Buches eingeflossen.

Ein Beispiel:

In nahezu jeder Publikation zum Tourismus oder zum Hotelmanagement werden Betriebsarten der Beherbergung in Hotellerie und Para-Hotellerie eingeordnet. Das geschieht jeweils aufzählend. Betriebsarten verändern sich ständig, und daher werden diese Aufzählungen häufig inkorrekt. Para-Hotellerie klingt zudem abweisend. Para steht für außer, also nicht zur Hotellerie gehörend. Das klingt schon fast nach „schmuddel“, sollte es aber gar nicht. Außergewerbliche Angebote werden dort auch nicht berücksichtigt, obwohl sich dort ein großer Teil des Reisens abspielt.

Es wurde also aus meiner Sicht Zeit für eine neue Abbildung, die auch nicht-gewerbliche Beherbergungsangebote einbezieht. Da ich mich zuvor auch intensiv mit der Sharing Economy beschäftigt hatte, war das naheliegend. Interessant war aber auch, dass sich Parallelen zwischen der Beherbergung und der Gastronomie darstellen ließen, die so bislang nicht betrachtet wurden.

Neue Abbildung zur Hospitality-Branche

Es grüßt herzlich,

Ihr

Dr. Martin Linne

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